Reise und Urlaubsinformationen zu Ungarn
5-tägig: (a) Szentendre – Visegrád – Esztergom – Györ
– Sopron. (b) Eger – Miskolc – Tokaj. 7-tägig: (a) Széksefehérvár –
Veszprém – Balatonfüred – Zalaegerszeg – Keszthely – Siófok (Plattensee). (b)
Kecskemét – Szeged – Baja – Mohács – Pécs.
Budapest und Umgebung
-
Die Hauptstadt
Budapest (Internet: www.budapestinfo.hu/de) ist zweifelsohne eine der
reizvollsten europäischen Städte. Die Stadtteile Buda, Óbuda und
Pest waren bis 1873 selbstständige Städte. Pest am linken Donauufer ist
das Geschäftsviertel. Das alte Buda mit seinen mittelalterlichen Bauwerken ist
durch die berühmte Kettenbrücke mit Pest verbunden. In Buda stehen die
Matthiaskirche und die Fischerbastei, von der man einen herrlichen
Ausblick genießen kann. Auch hoch oben auf dem Gellértberg (Gallért-Hegy)
eröffnet sich eine wunderbare Aussicht. Hier steht auch die habsburgische
Zitadelle. Auf dem Vár-Hegy thront die eindrucksvolle Budaer Burg
mit dem Königlichen Palais, in dem die Nationalgalerie untergebracht
ist. Im Historischen Museum, das ebenfalls im Schloss beheimatet ist, kann man
Reste der alten Stadt sowie gotische Skulpturen sehen. Im Stadtteil Pest liegen
das Parlament, das Ungarische Nationalmuseum, die
Belvárosi-Templom, die älteste Kirche in Budapest (12. Jh.), das
Museum der Schönen Künste (bedeutende Sammlung europäischer Gemälde) und
das Ethnografische Museum. Die Margarethen-Insel, ein großer
Freizeit- und Vergnügungspark mit Sportanlagen, ist mit Buda und Pest durch eine
Brücke verbunden. In Budapest gibt es etwa 126 heiße Quellen, das Thermalwasser
wird zur Behandlung der verschiedensten Krankheiten verwendet. Empfehlenswert
ist eine Bootsfahrt auf der Donau, die Dampfer legen am linken Donauufer auf der
Pester Seite ab.
Flussaufwärts liegt Szentendre, eine alte serbische
Marktstadt, in der der Maler Károly Ferenczy lebte und wirkte. Das Museum
wurde nach ihm benannt und beherbergt neben einer Gemäldesammlung
archäologische und völkerkundliche Abteilungen. Im Orthodox-Serbischen
Museum für Kirchengeschichte sind viele Meisterwerke der Kirchenkunst
aus dem 14.-18. Jahrhundert ausgestellt. Vor den Toren des Künstlerstädtchens
lockt ein Freilichtmuseum (Skanzen).
Die frühere königliche Festungsstadt
Visegrád, 20 km weiter flussaufwärts, ist heute ein beliebter Urlaubsort.
Im Mittelalter war Visegrád eine wichtige Stadt und königliche Residenz. Die
alte Zitadelle (13. Jh.) wurde freigelegt und restauriert. Das
König-Matthias-Museum befindet sich im Salomon-Turm und enthält
viele interessante archäologische Fundstücke.
Im 12. und 13. Jahrhundert
machten die Magyarenkönige das ehemalige römische Lager Esztergom zu
ihrer Residenz. Hier steht die größte Basilika des Landes. Besonders
sehenswert ist das Keresztény-Museum (v. a. sakrale Kunstwerke, u. a.
Gemälde von Cranach).
Balaton und Westungarn
-
Der Balaton (Plattensee) bietet schöne Strände. Das Wasser
ist im Durchschnitt nur 3 m tief. Die Landschaft in der Umgebung besteht aus
fruchtbaren Ebenen mit kleinen Dörfern. Weiter westlich, an der österreichischen
Grenze, wird das Land hügeliger.
Auf dem Weg von Budapest zum Balaton kommt
man an Székesfehérvár vorbei. Sehenswert sind das barocke Rathaus
(17. Jh.), der Zichy-Palast und der Romkert (»Ruinengarten«,
ein Freilichtmuseum).
-
Siófok am Südufer des Sees bietet
gute Sandstrände und Freizeiteinrichtungen.
-
Keszthely ist
eine hübsche Stadt, in der sich die älteste Landwirtschaftsakademie Europas
befindet, das Georgikon, das im 18. Jahrhundert gegründet wurde.
Weiterhin interessant sind die Helikon-Bibliothek in Schloss
Festetics und das Balaton-Museum.
-
Balatonfüred
ist ein bekanntes Kurbad mit 11 Heilquellen. Von hier aus fuhr das erste
Dampfschiff über den Balaton.
Eines der schönsten Städtchen am Balaton ist
das malerische Tihany, das auf einer Halbinsel
liegt.
-
Veszprém, 10 km nördlich vom Balaton, wurde auf
fünf Hügeln erbaut. Hauptsehenswürdigkeiten sind das Var-Museum, das
Bischofspalais und die Gizella-Kapelle (13.
Jh.).
-
Sopron liegt nahe der österreichischen Grenze und
wurde auf alten römischen Fundamenten erbaut. Der Feuerturm, das
Liszt-Museum und der alte Steinbruch bei Fertörákos sind einen
Besuch wert.
Der Kurort Balf und das Barockschloss Fertöd
liegen ganz in der Nähe. Zwei weitere schöne Städte der Region sind
Köszeg (alte Stadtmauern) und Györ an der Autobahn von Wien nach
Budapest. Etwa 18 km südöstlich von Györ auf einem Hügel liegt das Kloster
Pannonhalma (UNESCO-Weltkulturerbe) mit der ältesten Kirche Ungarns und
einer Bibliothek, die über 250.000 Bücher enthält.
Die Tiefebene
-
Die fruchtbare Tiefebene
bedeckt über die Hälfte Ungarns.
-
Kecskemét liegt 85 km
von Budapest entfernt. In dieser Industriestadt haben sich viele alte Bauwerke,
darunter einige Kirchen (Szent Miklós Templom) erhalten. Es gibt zahlreiche
Museen, u. a. das Museum für Naive Kunst, das Spielzeugmuseum und
das Museum für Volkstümliches Kunstgewerbe sowie eine Künstlerkolonie.
Vor den Toren der Stadt befindet sich der Kiskunság-Nationalpark mit dem
Schäfermuseum, in dem man sich mit den Lebensgewohnheiten von Mensch und
Tier in früheren Zeiten bekannt machen kann.
-
Szeged ist
das Kultur- und Wirtschaftszentrum dieser Region. Das berühmte Opern-, Drama-
und Ballettfest findet im Juli und August statt. Die schönste
griechisch-orthodoxe Kirche Ungarns steht hier.
-
Baja ist
eine malerische Stadt an den Ufern der Donau und des Sugovica. Die kleinen
Inseln und die schönen Kirchen machen den Reiz des Städtchens aus; auch hier
gibt es eine Künstlerkolonie.
Südungarn
-
Pécs (Fünfkirchen), die größte Stadt der Region - und
europäische Kulturhauptstadt 2010 -, bezaubert ihre Besucher durch ihre
mittelalterlichen Gebäude. An die Zeit, als das Gebiet Teil des römischen
Reiches war, erinnern die archäologischen Ausgrabungsstätten der
UNESCO-geschützten frühchristlichen Grabkammern und die Ausstellungsstücke der
Museen. Wie in so vielen ungarischen Städten, gibt es auch hier Beispiele der
ottomanischen Architektur. Hervorzuheben ist die
Pascha-Hassan-Yakovali-Moschee.
In Mohács an der Donau fand im
Jahre 1526 die entscheidende Schlacht gegen die Türken statt, die zur türkischen
Herrschaft über Ungarn führte. Auf dem Schlachtfeld befindet sich heute ein Park
zum Gedenken an das historische Ereignis.
-
Kalocsa, das
Zentrum des ungarischen Gewürzpaprika-Anbaus, ist auch eine Stadt der Museen, in
denen die ungarische Volkskunst in ihrer ganzen Vielfalt lebendig gehalten wird.
Südlich von Kalosca liegt der Gemenc-Wald, ein Naturschutzgebiet, das
vielen Pflanzen- und Tierarten einen Lebensraum bietet.
Die nördlichen Hochländer
-
Miskolc
nahe der slowakischen Grenze ist die zweitgrößte Stadt Ungarns.
Sehenswürdigkeiten sind mittelalterliche Bauwerke, allen voran die Burg von
Diósgyör, und ein Labyrinth künstlicher Höhlen in den Avashügeln in der
Nähe des Stadtzentrums. Die schönen Bükk-Berge sind von der Stadt aus
leicht zu erreichen.
-
Eger ist eine der ältesten
ungarischen Städte und hat annähernd 200 historisch bedeutende Bauwerke,
einschließlich eines Minaretts. Östlich von Miskolc liegt Tokaj, das
Zentrum des berühmtesten Weinanbaugebietes des Landes. Auf halber Strecke
zwischen Tokaj und der slowakischen Grenze erblickt man die imposante
Sárospatak-Burg.
Spanien
Bulgarien
Charterflug
Dänemark
Ferienhaus
Frankreich
Kanaren
Kroatien
Kuba
Lastminute
Linienflug
Reiseberichte
Rent-a-Car
Schiffsreisen
Schwarzwald
Ungarn
Portugal
Informationen aus www.derreisefuehrer.com
Michael Woldrich
Vokkenaustr. 57
D-76139 Karlsruhe
michael @ woldrich.de
169